Trainer und Betreuer
Wir unterstützen unsere Trainer und Betreuer bei der Durchführung ihrer Aufgabe

Ziel:
Sicherstellung einer pädagogischen Betreuung und qualifizierter Vermittlung des Handballsports der Kinder und Jugendlichen im TV Kapellen durch gut ausgebildete, möglichst lizensierte Trainer und Betreuer (z.B. Jugendleiter/ innen)!

  • Wir fördern die Trainer-C, -B und -A Ausbildung unserer Trainer und die fachliche Ausbildung unserer Betreuer
  • Wir stellen unseren Trainern und Betreuern Fachliteratur, Videos und andere geeignete Materialien kosten frei auf Leihbasis zur Verfügung (evtl. internetgestützt)
  • Zur Umsetzung des abgestimmten Trainingskonzeptes unter Federführung des sportlichen Betreuers
    - helfen wir beim Aufbau von Grundlageninhalten
    - setzen wir interne Fortbildungsmaßnahmen um
  • Wir fördern den internen Erfahrungsaustausch und die Abstimmung der Trainingsinhalte innerhalb der Jugendtrainer und Betreuer
  • Wir führen junge Menschen an die Trainer-und Betreuerarbeit durch die Übernahme der Co-Trainer-Tätigkeit unter Anleitung von erfahrenen Trainern heran
  • Wir fördern die Ausbildung von jungen Menschen zu Gruppenhelfer-und Sporthelfern (in Kooperation mit Schulen)
  • Wir würdigen die Tätigkeit unserer Trainer und Betreuer in angemessener Form

Pädagogisch orientierte Leitlinien für die Arbeit der Jugendtrainer
Die Jugendrahmenkonzeption des TV Kapellen verfolgt zwar leistungssportliche Zielsetzungen, sportliche Höchstleistungen sind aber in unserer Gesellschaft immer ein Produkt ganzheitlicher Entwicklung. D. h. Persönlichkeitsentwicklung und sportliche Fähigkeiten werden beim TV Kapellen im Rahmen eines langfristig angelegten Leistungsaufbaus entwicklungsorientiert angelegt. Dies stellt zum Teil ganz andere Anforderungen an die Trainer im Bereich des Nachwuchsbereiches als an Trainer im leistungsorientierten Erwachsenenbereich.

"Verantwortungsvolle Nachwuchstrainer haben nicht den kurzfristigen Mannschaftserfolg, sondern die gesamte Persönlichkeitsentwicklung ihrer Nachwuchsspieler im Blick. Der Trainer muss sich dabei seiner Vorbildfunktion bewusst sein!" (Renate Schubert)

  • Jeder Nachwuchsspieler ist uns gleich wichtig, ob im sportlichen oder außersportlichen Bereich. Die Betreuung von Nachwuchsspielern darf sich nicht nur auf Training und Spiel konzentrieren.
  • Für die Jugendtrainer steht vor allem die gesamte Persönlichkeitsentwicklung unserer Jugendspieler im Sinne eines ganzheitlichen Betreuungskonzepts im Vordergrund. Wir beschränken uns nicht nur auf die individuelle, sportliche Entwicklung.
  • Jugendtrainer lehnen eine ausschließlich oder weit überwiegend ergebnisorientierte Kinder- und Jugendarbeit, die Ursache vieler Fehlentwicklungen ist, ab.
  • Jugendtrainer fördern die Selbstverantwortlichkeit ihrer Nachwuchsspieler z.B. für die eigene Leistung, das Trainieren und Erarbeiten von Leistungsvoraussetzungen sowie für die Integration in das Team.
  • Jugendtrainer sind sich ihrer Vorbildfunktion gegenüber unseren heranwachsenden Kindern und Jugendlichen bewusst.
  • Jugendtrainer akzeptieren Kinder und Jugendliche als eigenständige Persönlichkeiten.
  • Jugendtrainer akzeptieren, dass Kinder und Jugendliche in Training und Spiel Fehler machen; denn eigentlich sind es ja gar keine Fehler, sondern vielmehr „Entwicklungshelfer“.
  • Eigeninitiative, Selbständigkeit und Spontanität sollten gefördert und nicht verboten werden. Wer junge Handballer in taktische Zwänge presst, ihnen keine Fehler zugesteht, sie in Training und Spiel nicht selbst experimentieren lässt, der wird auch keine kreativen Spielerpersönlichkeiten ausbilden.
  • Kreativität fördern heißt: Spiel und Training nicht permanent reglementieren, sondern Freiräume schaffen, ausprobieren und frei spielen lassen.
  • Kreativität fördern heißt aber auch: Unkonventionelle Spielweisen nicht unterbinden, sondern Eigeninitiative und Spontaneität fördern.